Anfang der 1980er Jahre entwickelte die Lehrerin Gabriele L. Rico in den USA das Clustering (englisch: Büschel, Gruppe, Anhäufung) als kreative Lernmethode. Es hilft bei der Ideenfindung und unterstützt das Visualisieren und Sortieren von Gedanken. Durch das Zusammenwirken von bildlichem und begrifflichem Denken löst Clustering kreative Impulse aus.
Der Ablauf: Auf ein leeres Blatt wird der Begriff geschrieben und mit einem Kreis versehen. Um dieses Kernwort herum notieren spontan alle Beteiligten dazu ihre Assoziationen. In Frage kommen einzelne Wörter, aber auch Satzteile oder Zitate wie „Langeweile“, „Fehlen von Zeit“, „Kriechen wie eine Schnecke“ oder „Braucht Kontrolle“. Aus diesen Assoziationen werden neue Schlüsselbegriffe ausgewählt und miteinander über Linien verbunden. So entstehen Assoziationsketten (Cluster). Diese Cluster können dann die Grundlage für eine weitere Vertiefung von Gedanken und Ideen bilden.
Die Methode wird auch zum Abbau von Schreibblockaden eingesetzt (Kreatives Schreiben).
Das Ziel
Auslösen von Assoziationen, Ideenfindung
Für wen?
Alle Altersgruppen
Methoden
Assoziationsketten bilden, Verbindungen herstellen
Zeitbedarf
Einzelarbeit: 15-20 Minuten
Gruppenarbeit
30-60 Minuten
Gruppengröße
Personal
Bei Durchführung in einer Gruppe: Moderator
Raumbedarf
Material
Papier(bögen) und Stift(e), eventuell Stellwand/-wände, Material zum Befestigen der Papiere
Kosten
Honorar für 1 Moderator bei Durchführung in größeren Gruppen
Hinweis
Voraussetzung: Schreiben können
Links
Konstruktiver Methodenpool
http://methodenpool.uni-koeln.de/clustering/frameset_clustering.html
Heins, Rüdiger: Cluster – die Ordnung im Chaos. Erläuterung der Methode als Mittel für Kreatives Schreiben.
http://www.berlinerzimmer.de/heins/heins_cluster.html
Dittmann, Karsten: Kreative Schreibmethoden und ihre Anwendung in Predigt, Konfirmandenunterricht und Schule.
http://www.homilia.de/schreiben/cluster.html
Literatur
Anbieter
Die Methode kann durch Selbstlernen erfolgreich angewendet werden.