Das Training „Achtung (+) Toleranz. Wege demokratischer Konfliktregelung“ wurde Ende der 1990er Jahre von der Bertelsmann Stiftung in Kooperation mit dem Centrum für angewandte Politikforschung (CAP) München entwickelt. Ziel ist eine intensive Auseinandersetzung mit der Bedeutung des Begriffs „Toleranz“.
weiterAnti-Gewalt-Trainings (AGT) entstanden Anfang der 1980er Jahre. Sie sollten das Verhalten gewalttätiger Personen nachhaltig verändern. Zunächst waren sie Teil von Resozialisierungsmaßnahmen in Jugendstrafanstalten oder auch gerichtliche Auflagen für verurteile Gewalttäter. Inzwischen gehören AGT zu Präventionsmaßnahmen in Schulen und der Jugendarbeit.
weiterAnti-Bias (bias = englisch: Vorurteil, Befangenheit) ist ein pädagogisches Programm für Kinder und wendet sich gegen Diskriminierung. Entstanden ist es zu Beginn der 1980er Jahre in den USA. In Südafrika wurde es nach dem Ende der Apartheid in den 1990er Jahren für die Erwachsenenbildung weiterentwickelt. Ziel des Trainings ist es, die Teilnehmenden ihre Vorurteile „verlernen“ zu lassen, für Diskriminierung und Unterdrückung zu sensibilisieren und andere Handlungsoptionen aufzuzeigen.
weiterArgumentationstrainings helfen bei der kritischen Auseinandersetzung mit diskriminierenden Parolen, Sprüchen und Vorurteilen. Trainiert wird die Fähigkeit, diese Aussagen inhaltlich und sprachlich zu parieren auf der Basis von entsprechenden Erfahrungen der Teilnehmenden.
weiterBetzavta (hebräisch: Miteinander) ist ein Bildungsgprogramm, das ursprünglich vom israelischen Adam-Institute for Democracy and Peace entwickelt wurde. Mitte der 1990er Jahre bearbeitete es die Bertelsmann Stiftung in Kooperation mit dem Centrum für angewandte Politikforschung (CAP) München für die Anwendung in Deutschland (erstes Projekt des Kooperationsprojektes „Erziehung zu Demokratie und Toleranz“).
weiterAntisemitismus und andere Ausdrucksformen der Intoleranz sollten bekämpft werden. Das war der Grund, weshalb die US-amerikanische Anti-Defamation-League das Lehrerfortbildungs-Training „Eine Welt der Vielfalt“ (A world of difference) in den 1980er Jahren entwickelte.
weiterPlanspiele wurden zuerst im Rahmen von militärischer Strategieplanung eingesetzt. Heute werden sie auch in der politischen Bildung sowie in der Wirtschaft angewendet. Planspiele sind eine handlungsorientierte Lernmethode zur Vermittlung komplexer Zusammenhänge. Grundlage ist ein Modell, das der Wirklichkeit angenähert ist und anhand dessen Entscheidungen getroffen werden. Hieran soll überprüft werden, mit welchen Auswirkungen in der Realität gerechnet werden muss. Kernelement ist das Rollenspiel.
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