Einstellungspotentiale, Vorurteile, allgemeiner Überblick

Deutsche Zustände. Folgen 1-6.

Wilhelm Heitmeyer (Hrsg.)
Deutsche Zustände. Folgen 1-6.
Frankfurt am Main, Suhrkamp 2002-2008.

Seit 2002 untersucht eine Bielefelder Forschergruppe um den Soziologen Wilhelm Heitmeyer mithilfe von jährlichen Repräsentativbefragungen das Syndrom der „Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit“(GMF). Die Ergebnisse des Forschungsprojekts, welches als Langzeitstudie über einen Zeitraum von zehn Jahren angelegt ist, werden jährlich in dem Band „Deutsche Zustände“ veröffentlicht. Heitmeyer stellt damit einen gesellschaftlichen Klimareport vor, der unabhängig von Einzelereignissen die fortwährende Entwicklung gesellschaftlicher Vorurteile abbildet.

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Moderner Rechtsextremismus in Deutschland

Andreas Klärner / Michael Kohlstruck (Hrsg.)
Moderner Rechtsextremismus in Deutschland
Hamburg, Hamburger Edition 2006, 344 S.

Kann Rechtsextremismus "modern" sein, sich gesellschaftlichen Entwicklungs- und Veränderungsprozessen anpassen oder ist es derselbe alte Wein, der höchstens in neue Schläuche gegossen wird? Der Soziologe Andreas Klärner und der Politikwissenschaftler Michael Kohlstruck begreifen Rechtsextremismus als eine "diskursive Konstruktion", die gesellschaftlichen, politischen und wissenschaftlichen Wandlungen unterliegt. In ihrem Sammelband zeichnen sie verschiedene Veränderungs- und Modernisierungsprozesse im deutschen rechtsextremen Lager nach, die sich seit Anfang der neunziger Jahre vollzogen und das Erscheinungsbild des bundesdeutschen Rechtsextremismus nachhaltig verändert haben.

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Die Informationsplattform der Zentralstelle kompetent. für Demokratie in der Stiftung Demokratische Jugend wird gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms kompetent. für Demokratie - Beratungsnetzwerke gegen Rechtsextremismus.

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