Die bundesweite Fachkonferenz „Modelle und Strategien in der Intervention gegen Rechtsextremismus“ führte erstmalig die am Programm beteiligten Beratungsnetzwerke aller Bundesländer und deren Leitungs- als auch Arbeitsebene zusammen. Wesentliches Interesse war es, einen länderübergreifenden Know-how-Transfer von Interventions- und Beratungsarbeit herzustellen.
Das Programm der Fachkonferenz umfasste:
17. September 2008
Tagesmoderation: Bettina Wegner (Stiftung Demokratische Jugend)
11 Uhr
Eröffnung und Begrüßung [PDF, 28 KB] (Andrea Balbach, Referentin im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend)
11.30 bis 12 Uhr
Referat: Das Interventionsmodell in Berlin [PDF, 38 KB] (Lorenz Korgel, Landeskoordinator Berlin)
12 bis 12.30 Uhr
Referat: Das Interventionsmodell in Hessen [PDF, 52 KB] (Dr. Reiner Becker, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Landeskoordinierungsstelle Hessen)
12.30 bis 13.30 Uhr Mittagspause
13.30 bis 14.30 Uhr
Podiumsdiskussion: Wann ist eine Intervention erfolgreich?
Lorenz Korgel (Landeskoordinator Berlin), Felix Eitel (Landeskoordinator Rheinland-Pfalz), Dr. Reiner Becker (wissenschaftlicher Mitarbeiter der Landeskoordinierungsstelle Hessen), Angelika Thiel-Vigh (Landeskoordinatorin Brandenburg)
14.30 bis 15.30 Uhr
Eröffnung der Ausstellung über Beratungsstrukturen und Interventionsmodellen in den Bundesländern
15.30 bis 16 Uhr
Referat: Was braucht ein kompetenter Berater? (Friedemann Bringt, Kulturbüro Sachsen e. V.)
16 bis 16.30 Uhr
Referat: Sich beraten lassen (Meike Moog-Steffens und Hans-Jürgen Thömen, TV Jahn Schneverdingen)
16.30 bis 17 Uhr Kaffeepause
17 bis 18.30 Uhr
Podiumsdiskussion: Gestärkte Handlungskompetenz! Chancen und Perspektiven des Bundesprogramms - Ute Seckendorf (Zentralstelle ), Frank Schallenberg (Landeskoordinator Bayern), Friedemann Bringt (Kulturbüro Sachsen e. V.), Irina Bohn (ISS), Meike Moog-Steffens (TV Jahn Schneverdingen)
ab 18.30 Uhr Imbiss
18. September 2008
10 Uhr Begrüßung
anschließend bis 13 Uhr sechs Länderworkshops:
Anhand des Ist-Stands der regional geprägten Vernetzung der Jugendbildung in Baden-Württemberg wurden in dem Workshop die Bedingungen und Modalitäten einer funktionierenden lokalen Netzwerkarbeit eindrucksvoll vorgestellt.
weiterBianca Klose und Sabine Seyb stellten die Ansätze ihrer Arbeit im Bereich der längerfristigen, klientenorientierten Beratungsarbeit dar und thematisierten das Spannungsfeld zwischen Intervention und Prävention.
weiterIm Land Brandenburg existiert bereits seit 1998 das Handlungskonzept des Landesprogramms „Tolerantes Brandenburg“. Die wesentlichen und für die Arbeit wichtigen Strukturen zwischen Akteur/innen, wie Verwaltung, Schulen und zivilgesellschaftlichen Organisationen, bestehen demzufolge seit 10 Jahren.
weiterMit der Frage „Dokumentation und Evaluation – Wozu?“ wurde der Workshop von Dr. Reiner Becker eingeleitet. Alle Workshopbeteiligten loteten zunächst Vor- und Nachteile von Methoden der Dokumentation und Evaluation aus.
weiterDer Workshop gliederte sich in drei Phasen, in denen verschiedenen Aspekte der anlassbezogenen Intervention und der damit einhergehenden Beratungsprozesse diskutiert wurden. Hardy Gutsche eröffnete mit kontroversen Thesen zunächst die Diskussion, um die Komponenten „Anlass“, „Ziel“ und „Erfolg“ mit den Teilnehmer/innen in einer interaktiven Form zu verhandeln.
weiterBritta Löwe und Felix Eitel gaben in ihrem Workshop zunächst einen Überblick über aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zum Thema Arbeit mit Eltern von rechtsextremen Jugendlichen. Die Berater/innen legten darüberhinaus ihre eigenen umfangreichen Erfahrungen und Eindrücke aus ihrer Beratungsarbeit dar.
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