Diskussionen gestalten in größeren Gruppen

Gemeindekonferenz

Die Gemeindekonferenz ist eine Methode für Großgruppen, um neue Ideen oder Lösungen für aktuelle Probleme zu finden. Entwickelt wurde sie ursprünglich für die Arbeit in Kirchengemeinden. Entsprechend angepasst kann sie aber auch in anderen Zusammenhängen eingesetzt werden.

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Kugellager

„Kugellager“ ist eine Methode zum Kennenlernen innerhalb einer Gruppe sowie für den mündlichen Informationsaustausch.

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Open Space

Open Space (englisch: offener Raum/geöffneter Raum) ist eine Konferenzmethode speziell für Großgruppen. Ziel ist die Erarbeitung von Lösungen und Veränderungsmöglichkeiten. Das Verfahren aktiviert dabei die Kreativität der Teilnehmenden und setzt auf ihre Motivation und Selbstbestimmung. Wichtiges Merkmal ist die inhaltliche und formale Offenheit des Verfahrens.

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Runder Tisch

Runde Tische wurden Ende der 1980er Jahre als Methode bekannt, die mit Erfolg kritische politische Situationen gewaltfrei zu lösen half, z. B. in Polen 1988/89 und der DDR 1989/90. Ziel ist es, durch die repräsentative Beteiligung und Aktivierung aller Betroffenen in einem Gespräch einvernehmliche Lösungen zu erreichen. Idealtypisch gibt es bei dieser Methode keine Hierarchien und keinen formalen Vorsitz. Um auch räumlich deutlich zu machen, dass sich alle Teilnehmende auf gleicher Augenhöhe begegnen, findet das Gespräch an einem runden Tisch statt.

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Stummer Dialog

Der Name sagt es: Bei einem Stummen Dialog wird nicht gesprochen. Weil nicht geredet und nicht kommentiert wird, entstehen Freiräume für Gedankensplitter, die sonst eventuell untergehen bzw. gar nicht erst benannt werden. Ziel ist es, Assoziationen, Erfahrungen oder auch bestehende Vorurteile zu einem Thema sichtbar und damit einer weiteren Bearbeitung zugänglich zu machen. Die Methode eignet sich nicht nur besonders für den Einstieg in die Bearbeitung eines Themas, sondern auch um alle Beteiligten, z. B. Schüchterne oder Menschen mit Redehemmungen, einzubeziehen.

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World Café

Das World Café (englisch: Weltcafé) orientiert sich an der informellen Atmosphäre von Kaffeehäusern. Eine größere Personengruppe kommt miteinander ins Gespräch und nutzt dadurch vorhandenes Wissen und Erfahrungen. So können Handlungsoptionen für komplexe Angelegenheiten entwickelt werden. Ein Thema kann z. B. lauten: „Wie kann den Rechtsextremen in der Gemeinde begegnet werden?“

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Zukunftswerkstatt

Die Zukunftswerkstatt geht auf die Zukunftsforscher Robert Jungk, Rüdiger Lutz und Norbert R. Müllert zurück. Ziel ist die Entwicklung von Ideen oder Lösungen für aktuelle Probleme in Gruppen. Eingesetzt wird die Methode z. B. in der Stadtplanung (Bürgerbeteiligung) oder bei der Erarbeitung eines neuen Profils für Organisationen und Unternehmen.

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Die Informationsplattform der Zentralstelle kompetent. für Demokratie in der Stiftung Demokratische Jugend wird gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms kompetent. für Demokratie - Beratungsnetzwerke gegen Rechtsextremismus.

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