Rassismus im Fußball und anderswo
Veranstaltung in Schleswig-Holstein
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Tumult an einem See: Sechs Männer und eine Frau beschimpfen badende Spätaussiedler, grölen „Heil Hitler“ und andere rassistische Parolen und schießen mit einer Maschinenpistole in die Luft. Erst als andere Badegäste einschreiten und die Polizei rufen, geben sie Ruhe. Warum passiert so etwas? Warum gerade hier? Wie lassen sich solche Angriffe in Zukunft verhindern? Fragen, mit denen sich das zuständige Regionalzentrum für demokratische Kultur beschäftigt.
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Integrationsminister Armin Laschet zog in Düsseldorf eine erste Zwischenbilanz der Arbeit der Landeskoordinierungsstelle gegen Rechtsextremismus, die sich seit Ende 2008 um weit mehr als 50 rechtsextreme Fälle kümmert: „Die vielen Anfragen aus Zivilgesellschaft und Institutionen zum Umgang mit rechtsextremistischen Vorkommnissen vor Ort zeigen, wie wichtig es bleibt, Engagement gegen Rechtsextremismus weiter zu unterstützen.“
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Hier finden Sie den Kontakt zu den Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern der Landeskoordinierungsstellen und Erstkontaktstellen in den Bundesländern.
An diese Kontaktstellen können Sie sich jederzeit wenden, wenn Sie mit einem Konflikt, einer Bedrohung oder Gewalt mit rechtsextremistischem, fremdenfeindlichem oder antisemitischem Hintergrund konfrontiert sind und entsprechenden Rat suchen!
Von hier aus wird dann Beratung und Unterstützung bei Ihnen vor Ort organisiert.
Wie sieht die Beratung vor Ort aus?
Je nach Anfrage wird ein auf die Problemlage zugeschnittenes Beratungsangebot erarbeitet. Um möglichst schnell und passgenau Hilfe anbieten zu können, wird gemeinsam mit dem Beratungsnetzwerk ein Team zusammengestellt, das die für den Einzelfall benötigten Fachkompetenzen vereint. Im nächsten Schritt entwickeln die Beraterinnen und Berater zusammen mit den Menschen vor Ort Ideen und Konzepte, wie künftige Konflikte selbstständig und nachhaltig gelöst werden können.